Baum oder Nichtbaum…

Tja, eine wirklich schwierige Entscheidung hatten wir da im wahrsten Sinne des Wortes zu fällen… das Grundstück war umgeben von insgesamt 6 schönen Eichen: drei an der Westseite, zwei an der Ostseite und eine an der südlichen Spitze. Es zeigte sich, dass die Eiche an der südlichen Spitze zu nah am Haus gewesen wäre, so dass wir uns schweren Herzens dazu entschieden, diese fällen zu lassen. Auch zwei von den drei Eichen an der Westseite haben wir letzten Endes nach ständiger Abwägung ebenfalls fällen lassen. Eigentlich wollten wir sie gerne stehen lassen, haben uns dann aber von vielen, vielen Stimmen aus der Nachbarschaft davon abraten lassen. In unserer Nachbarschaft war früher ein Eichenwald, so dass noch viele Grundstücke Eichen im Garten oder an der Straße stehen haben. Viele Stimmen aus der Nachbarschaft erzählten von den erheblichen Dach- und Fassadenverschmutzungen durch das Sekret der auf den Eichen lebenden Raupen und berichteten von der Notwendigkeit Fassaden einmal jährlich streichen lassen zu müssen. Gerade die Tatsache, dass unser Haus eine schwarze Holzfassade haben wird, ließ uns hier aufhorchen. Unser Kompromiss: wir ließen drei der Bäume in der Absicht fällen, an ihre Stelle wieder neue Bäume zu pflanzen, die weniger aggressive Parasiten anziehen. Und zugegeben: das Grundstück ist nun noch heller, freundlicher und größer!

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Noch eine Sache: die Brut- und Setzzeit endete am 28.02. Aus diesem Grund riefen wir beim Umweltamt Lilienthal an, um zu erfragen, ob und in welcher Form eine Genehmigung für die Fällarbeiten notwendig wäre. Interessanterweise war dies nicht der Fall – entgegen allem, was man sonst liest, hört und gesagt bekommt. Wer das schriftlich bestätigt wissen will, schaue hier.

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Baubeginn

Am 01.03. war es endlich soweit: der offizielle Baubeginn. Aufgrund der Brut- und Setzzeiten begann unser Rohbauer schon einige Tage zuvor damit das Grundstück frei zu räumen, da es völlig zugewuchert war. So sah es vorher aus:

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Anschließend wurde die oberste Schicht Mutterboden ausgekoffert, im Bereich des Baukörpers mit Sand verfüllt und verdichtet. Entlang der Baufläche wurde eine Baustraße für das Aufstellen des Baukrans angelegt. Da das Grundstück abschüssig ist, orientierten wir uns hier an dem höchstgelegenen Niveau der Nachbargrundstücke. Zum östlichen Nachbarn sind wir also ebenerdig, zum westlichen Nachbarn gibt es eine Höhendifferenz von ca. 50 cm, die das spätere Einsetzen von Winkelstützen erforderlich macht.

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Anschließend wurde das Schnurgerüst gespannt und das Gießen der Streifenfundamente vorbereitet.

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