Außenbereich

…während ich mich drinnen mit dem Trockenestrich vergnügte, fuhr die mit den Erdarbeiten betraute Firma damit fort, das Grundstück zu ebnen, die Baustraße auszubauen, Mutterboden aufzufüllen, Kantensteine zu setzen und mit der Pflasterung für Wege, Auffahrt und Terrassen zu beginnen. Dabei vergaßen die Bauarbeiter allerdings, dass sie vor einiger Zeit den Messfehler verzapft hatten und wunderten sich, als sie mit den letzten zwei Steinreihen vor der Terrasse dann plötzlich zu weit oben herauskamen und man bei Fortführung der Pflasterung plötzlich ca, 40 cm vor der Holzterrasse eine 5cm hohe Schwelle gehabt hätte…

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Die Firma bat uns an auf eigene Kosten flachere schwarz geflammte Granitplatten oder schwarz geflammte Klinkersteine einzusetzen – was natürlich (in Anbetracht des dreifachen Materialwechsels) reichlich merkwürdig ausgesehen hätte. Zusammen mit unserem Zimmerer Herrn Hoock entschiedenen wir daher, dass die Holzterrasse einfach verbreitert wird. Darüber hatten wir schon vorher nachgedacht, so dass dies ein guter Kompromiss für uns war.

Als kompliziert stellte sich auch die Pflasterung der Einfahrt heraus: auf den Plänen verlief die Pflasterung bis zur Grundstücksgrenze. Die Mitarbeiter der Firma schlugen aber vor, die Pflasterung bis zur Straße vorzuziehen, da zwischen Grundstücksgrenze und Straße gut 1,5m liegen. Auf meine Frage, ob dies zu empfehlen sei, verwies der Polier darauf, dass die Nachbargrundstücke das alle so gemacht hätten und das natürlich praktisch sei. Ich stimmte also zu, dachte aber nicht weiter darüber nach, da ich mich parallel um andere Dinge kümmern musste. Später machte mich dann allerdings Herr Hoock darauf aufmerksam, dass durch die Verlängerung der beiden Außenlinien (die durch eine schräg verlaufende Linie verbunden sind) nur noch knappe 1,5m Auffahrfläche übrig geblieben wären. Also ruderte die Firma zurück und hielt sich doch wie vorgesehen an den Plan, wollte diese extra Zeit aber später in einem Arbeitszeit-Protokoll abzeichnen lassen, um sie in Rechnung zu stellen. Damit war ich nicht einverstanden, weil ich der Planänderung nur auf Anraten des Poliers zugestimmt hatte. Der Punkt wurde letzten Endes vom Protokoll gestrichen…

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Trotz ein paar kleiner Fehler (zB zu nah an die Fassade heranreichende Kantensteine), die letzten Endes aber korrigiert wurden, hat der Rest dieser Arbeiten relativ reibungslos geklappt.

Eine weitere Herausforderung war noch der Untergrund für den Schuppen, der sich an die anschließt. Die Auffahrt sollte ein Gefälle zur Straße und gleichzeitig zur Westseite aufweisen. Der Schuppen dagegen sollte nur zur Westseite abfallen. Bevor die Pflasterung begann, sollte ich eigentlich noch die östliche Grundstückseite von den (bereits drei Mal herumgetragenen) Holzresten befreien, was einen ganzen Tag Arbeit bedeutet hätte. In Anbetracht des Zeitdrucks (der Trockenestrich musste schließlich fertig werden), entschieden wir uns dazu, das Holz nicht zu versetzen.

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Dies bedeutet, dass nun irgendwann später Mutterboden via Schubkarre hin- und hergeschoben wird – vermutlich wird das nicht weniger zeitintensiv werden, als das Tragen des Holzes gewesen wäre; aber dann gibt es auch keinen Zeitdruck mehr was die Fertigstellung des Trockenestrichs angeht!

 

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